Theater - Musikverein Pfersbach e.V.

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„Fast wir früher“

Mit diesem Stück begeisterte unsere Theatergruppe das Publikum am 05., 06. und 08. Januar 2016



Das Stück ließ kein Auge trocken im vollbesetzen MutlangerForum und auch die Inszenierung, die schauspielerischen Leistungen konnten die zahlreichen Zuschauer überzeugen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 führte die Theatergruppe in diesem Jahr nun bereits das 23. Stück auf. Alle Theaterspieler/innen kommen aus den Reihen der Mitglieder des Musikvereins Pfersbach. Die Besucher erlebten einen spannenden und sehr amüsanten Abend mit Existenzsorgen und einem großem Durcheinander.

Mit viel Ideenreichtum inszenierte unsere Theatergruppe die Geschichte um das Landwirtsehepaar Sabine (gespielt von Beate Hirzel) und Anton Berger (Wolf Eisenmann). Der Bauernfamilie stand das Wasser bis zum Hals, denn der veraltete Hof machte nur noch Verluste. Doch die Lösungsansätze konnten unterschiedlicher nicht sein. Anton träumte von einer millionenschweren Betriebserweiterung, doch seine Frau Sabine wollte lieber „Ferien auf dem Bauernhof“ mit Wohlfühl-Massagen und Wellness anbieten.
Gewinne waren dem Landwirtsehepaar gleichermaßen abhanden gekommen wie die Kommunikation untereinander. Sie, gewieft und sich heimlich zur Gesundheitspraktikantin weitergebildet, hat ebenso eigenmächtig die Erweiterung des Hofes zur Wellnessanlage angebahnt. Nämlich mit Immobilienmakler-Schnösel Dr. Stefan Schottermann (Thomas Schildenberger), den sie an der Hotelbar während ihres Lehrgangs kennen gelernt hatte. Der windige Dr. Stefan Schottermann wiederum hatte jedoch andere Vorstellungen, er wollte aus dem beschaulichen Hof ein Touristenzentrum mit riesigen Bettenburgen machen.
Anton Berger hatte stattdessen Zuschussanträge zur Hoferweiterung beim Landwirtschaftsamt gestellt. Antons Tochter Claudia (Karin Schurr), die liebenswert, aber äußerst naiv war, sollte es einmal besser haben. Anton beauftragte deshalb den Viehhändler Stefan damit, Ausschau nach einer guten Partie für sie zu halten. Da aber keiner der Beiden mit offenen Karten spielte, gab es bald ein großes Durcheinander. Die Einzige, die daran Freude hatte, war Oma Maria (Stephanie Kurz), die mit ihren Sprüchen den Rest der Familie zur Verzweiflung trieb.

Die Heimlichkeiten hatten natürlich viele Hofbesuche zur Folge: Als Anton seine Gattin mit dem Immobilienmakler Dr. Stefan Schottermann sah, glaubte er, dass er vom Landwirtschaftsamt sei. Anton zerrte den Tierphobiker in den Stall, während Sabine den „Hans-Peter Fritz, schnell wia dr Blitz, gschwend wia dr Wend, raich wia a Stoi aber emer no aloi“ (Thomas Knödler) für den von Herrn Dr. Schottermann angekündigten Testgast - um den Echtbetrieb in der Testphase zu proben – hielt und ihm eine Kostprobe ihrer Massagekunst angedeihen ließ. Hans-Peter Fritz wiederum hielt Sabine für die ihm versprochene Claudia Berger. Er war so begeistert von ihrer offenen, direkten Art, dass er gleich seine Hose runter ließ.

Anton erwischte die beiden vermeintlich „in flagranti“ in der Milchkammer-Oase und beförderte den nur in Unterhose bekleideten Rivalen in die Güllegrube. Den Rest des Stücks war Hans-Peter Fritz auf der Flucht vor den hämischen Blicken, da sich seine Klamotten und der Mofaschlüssel in der abgeschlossenen Milchkammer befanden. Verstecke fand er u. a. im Hühnerstall, bis ihn die schlagfertige Oma entdeckte, im Plumpsklo und unter dem Tisch.
Auch „der Polarstern an Europas Zuschusshimmel“, Dr. Gisela Schafknecht (Manuela Beisswenger) vom Landwirtschaftsamt stattete dem Landwirtschaftspaar einen Besuch ab. Sie traf zuerst auf Dr. Stefan Schottermann, den sie für den Bauern hielt. Dieser kam in Bauer Antons Klamotten aus dem Haus. Nachdem er von einem Alligator (Eidechse) erschreckt wurde und in die Güllegrube fiel, musste er sich duschen und umziehen. Als Giselas Versuche, Zuschusszusagen vom Schäferstündchen mit dem Hofherrn abhängig zu machen, fehlschlugen, war sie mit Fritzchens Schnapseinreibung mit Speckstreifen zufrieden.

Die Ereignisse überschlugen sich, als Sabine ihren Mann volltrunken vom Gasthaus Rössle holte und der sympathische Beamte Tommy Schneider (Jens Kinkel), ein Berater des Amts für Wirtschaftsförderung, der beträchtliche Zuschüsse für die Betriebsveränderung versprach, auf den Hof kam. Den zweitletzten Nerv zog Naiv-Tochter Claudia ihrer Mutter. Einem Bienchen gleich, schwirrte sie von einer kuriosen großen Liebe (u. a. Michi, Atze, Haschi) zur nächsten Liebe, bis letztlich der bodenständige Tommy nicht nur Ruhe auf den Hof, sondern auch in Claudias Leben brachte.
Immer, wenn’s am wenigsten passte – also praktisch immer – tauchte die schwerhörige Oma auf und raubte mit ihren erotischen Jugenderinnerungen und ihren kernigen Sprüchen „ja, ja, der Knecht, der war net schlecht“ und Reimen den letzten Nerv. Zum Schluss des Stückes erwischte das Landwirtspaar Frau Dr. Schafknecht und Herr Dr. Schottermann bei einem Schäferstündchen im Heu. Damit die Karriere nicht gefährdet wurde, bat Frau Schafknecht um Diskretion und versprach beträchtliche Zuschüsse. Dr. Schottermann verließ kurz darauf das „Vorkriegsanwesen“ und Frau Schafknecht ging zum nächsten attraktiven Jungbauer, der auf kompetente Beratung in allen Lebenslagen wartete.
Oma und Hans-Peter Fritz wurden beschwipst im Klohäuschen vorgefunden. Nach den überstandenen Turbulenzen gab Anton gerne Sabine Recht zum zweiten Standbein „Sabines Farming Wellness Oase“, aber auch der Hof sollte mit Hilfe der Zuschüsse erweitert und modernisiert werden, jedoch nicht im großen Stil.

Nach den Aufführungen wurden die Akteure mit begeistertem Applaus für ihr dargebotenes Schauspiel, bei denen sie ihre Rollen mit viel Witz und Komik ausfüllten, belohnt. Als Dank und Anerkennung für die zahlreichen Stunden der Probearbeit und Bemühungen feierte das Publikum die Theaterspieler sowie all diejenigen, die zu den absolut gelungenen Inszenierungen beigetragen haben. Auch die Bühnengestaltung, die mit viel Liebe zum Detail dekoriert wurde, war beeindruckend. Großer Dank und Lob ergeht ebenfalls an die Stylistinnen Beate Podhorny und Sina Klozenbücher, die die Theaterakteure perfekt in Szene setzten.

Die Fäden in der Hand hatte das Regieduo Manuela Beisswenger und Andreas Schurr. Selbst jahrelang als Theaterspieler dabei, übernahmen sie nun zum zweiten Mal die Regie. Als Souffleuse saß zum ersten Mal Martina Schall, auch eine ehemalige Theaterspielerin, im Souffleurkasten.







vlnr hintere Reihe:
Sina Klozenbücher, Beate Podhorny,Andreas Schurr, Thomas Schildenberger, Jens Kinkel, Wolf Eisenmann, Stephanie Kurz.

vlnr mittlere Reihe:
Martina Kurz, Manuela Beisswenger, Karin Schurr, Beate Hirtzel.

vorne:
Thomas Knödler.


auf dem Bild von links nach rechts:
Hintere Reihe: Hildegard Neumaier, Manuela Beisswenger, Timo Krieg, Thomas Knödler, Patricia Schildenberger, Stephanie Kurz, Karin Schurr, Andreas Schurr.
Vordere Reihe: Thomas Schildenberger, Wolf Eisenmann.



Ein Tyrann, viel Tratsch und allerlei Turbulenzen  2014



Ein „charmanter“ Bürgermeister, ein Scheich und ein verlorener Sohn sorgten für reichlich Verwirrungen und viele Lacher bei den Aufführungen unserer Theatergruppe am vergangenen Wochenende. An zwei Abenden hintereinander wurde vor einem voll besetzten MutlangerForum die schwungvolle Komödie „Der Tyrann“ auf die Bühne gebracht. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 führte die Theatergruppe in diesem Jahr nun bereits das 22. Stück auf.
Dass die lange Tradition der Theateraufführungen weiterhin fortgeführt wird, liegt auch daran, dass immer wieder neue Gesichter für das Theaterspiel gewonnen werden können. So feierten in diesem Jahr Patricia Schildenberger und Timo Krieg ihr Bühnendebüt, welches sie bravourös meisterten.

Die Besucher erlebten einen spannenden und sehr amüsanten Abend mit spritzigen Wortgefechten, vielen Gags und allerlei Turbulenzen ganz im schwäbischen Umfeld. Mit viel Ideenreichtum inszenierte die Theatergruppe die Geschichte um den Bürgermeister Albert Babel (gespielt von Wolf Eisenmann), der in seiner Gemeinde Pfersbach ein strenges Regiment führte.
Ausgerechnet an seinem 50. Geburtstag war er etwas genervter als sonst und tyrannisierte mit der neuen Sprechanlage im Rathaus seine Angestellten, zu denen auch seine Ehefrau Erna (Karin Schurr) und seine Tochter Lisa (Patricia Schildenberger) gehörten.
Zu allem Überfluss teilte ihm die überaus neugierige Putzfrau Rosalinde (Stephanie Kurz) auch noch mit, dass seine Tochter ein Verhältnis mit Peter Bacher (Timo Krieg), dem Sohn des verhassten Bürgermeisters aus dem Nachbarort, hätte.

Selbstverständlich weigerte sich Lisa das Verhältnis zu beenden und erfuhr von ihrem zornigen Vater, wie sehr er es bereute, nur eine Tochter und keinen Sohn zu haben. Dank der neuen Sprechanlage, die Albert noch nicht so richtig beherrschte, hörte Lisa zufällig ein paar Sünden aus seiner Jugendzeit mit.
In jungen Jahren war ihr Vater auf einer Großbaustelle in Saudi-Arabien, lernte dort einen Scheich kennen, der ihm ein Leben in Saus und Braus ermöglichte, und war dort unter dem Namen „Ali Baba“ bekannt. Zu dem Leben in Saudi-Arabien zählte auch die schöne Haremsdame Laila, die dem jungen Albert den Arbeitsaufenthalt in Saudi-Arabien verschönte.

Dieses "unvergessliche Erlebnis" aus seiner Jugend hätte Albert seinen Freunden Fritz Hoßbein (Thomas Schildenberger) und Eugen Schäufele (Thomas Knödler) besser nicht erzählt. Seine Tochter Lisa beschloss nämlich daraufhin, ihrem Vater daraus zusammen mit ihrem Freund Peter einen Strick zu drehen. Peter schlüpfte in das Kostüm eines arabischen Scheichs und gab sich fortan als Lailas Sohn aus.
Damit begann das Katz-und-Maus-Spiel, weil Albert seinen angeblichen Sohn unbedingt gegenüber seiner Frau und der Gemeinde vertuschen wollte. So kam ihm die Idee, zur Ablenkung eine orientalische Schönheit auf den vermeintlichen Sohn anzusetzen.
Alberts Freund Fritz übernahm gerne diese Rolle in einem Bauchtanzkostüm einschließlich Schleier und sollte mit seinem grazilen Hüftschwung  den vermeintlichen Sohn betören, wobei dieser Plan aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums nicht aufging.
Die tratschende Putzfrau Rosalinde, die alles sofort und nicht immer wahrheitsgemäß der Rössleswirtin Frieda weiter erzählte, sowie Lisa und Peter machten Albert dabei einen Strich durch die Rechnung und trieben den nunmehr „Ali Papa“ genannten Albert immer weiter in die Enge.

Die stetig größer werdenden Turbulenzen riefen sogar den Einsatz der Pfersbacher Feuerwehr auf den Plan, die sich in einem äußerst engagierten Einsatz um eine angebliche Bombenexplosion im Rathaus sorgte. Allmählich wurde Albert klar, welche Schwierigkeiten ihm sein neuer "Sohn" bereitete und wünschte sich nichts sehnlicher als wieder nur eine Tochter zu haben.
Am Ende war der ehemalige Tyrann sogar soweit, seinen Posten als Bürgermeister abzugeben. Wie eine Erlösung war es für ihn, als das dubiose Verwandtschaftsverhältnis aufgeklärt wurde und der vermeintliche Scheich sich als Sohn des Bürgermeisters aus dem Nachbarort zu erkennen gab.
Gerne gab Albert Babel nach den überstandenen Turbulenzen seinen Segen zur Hochzeit, denn so ein Schwiegersohn war ihm tausendmal lieber als ein "richtiger" Sohn aus Saudi-Arabien.

Nach den Aufführungen wurden die Akteure mit begeistertem Applaus für ihr dargebotenes Schauspiel, bei denen sie ihre Rollen mit viel Witz und Komik ausfüllten, zurück auf die Bühne geholt. Als Dank und Anerkennung für die zahlreichen Stunden der Vorbereitung feierte das Publikum die Theatergruppe sowie all diejenigen, die zu den absolut gelungenen Inszenierungen beigetragen haben.

Die Fäden in der Hand hatte das neue Regieduo Manuela Beisswenger und Andreas Schurr. Selbst jahrelang als Theaterspieler dabei, übernahmen sie nun zum ersten Mal die Regie von ihren Vorgängern Albert Hieber und Christa Hinderberger. Als Souffleuse zeichnete sich Hildegard Neumaier verantwortlich. Neben den hitzigen Wortdialogen, die mit viel Szenenapplaus belohnt wurden, begeisterte auch die hervorragende Bühnengestaltung des „Pfersbacher Rathauses“, die mit viel Liebe zum Detail dekoriert wurde.
Großer Dank ergeht ebenfalls an die Stylistinnen Beate Podhorny und Sina Klotzbücher, die die Theaterakteure perfekt in Szene setzten.




Rückblick Theater 2012  „Hüttenzauber und andere Geheimnisse“




Mit der schwungvollen Komödie „Hüttenzauber und andere Geheimnisse“ hat unsere Theatergruppe am 6.+7.Januar 2012 ihr Publikum restlos begeistert. Die turbulente Geschichte, in der sich Chaos, Intrigen und Wortwitz die Hand gaben, sorgte an zwei Abenden für ein vollbesetztes Mutlanger Forum. Seit 1978 war es nun schon das 21. Mal, dass die Theaterspieler des Musikvereins Pfersbach ein Theaterstück auf die Bühne bringen. Neben der bewährten Theatergruppe konnte dieses Jahr Stephanie Kurz als neues Gesicht begrüßt werden und ihr Bühnendebüt feiern.

Welchen chaotischen Verlauf ein Silvesterabend auf einer einsamen Jagdhütte nehmen kann, wurde den Zuschauern des Theaterstücks „Hüttenzauber und andere Geheimnisse“ amüsant zu Gemüte geführt. Mit ihrem Ehemann Siegfried Groß (gespielt von Wolf Eisenmann) an Silvester vor dem Kamin einer Jagdhütte zu sitzen, fand Birgit Groß (Beate Krieg) doch so romantisch.

Dass Siegfried dieser Hüttenromantik jedoch nichts abgewinnen konnte, zeigte sich schon beim Aufstieg auf die Jagdhütte, wo sich dieser als Hypochonder entpuppte und verzweifelt versuchte, mit einer ausländischen Touristin (Manuela Beisswenger) Kontakt aufzunehmen. Alles hätte so schön für Birgit werden können, wenn ihr jämmerlicher Ehemann nicht vornehmlich darauf bedacht gewesen wäre, sich mit seiner umfangreichen Hausapotheke um seine Gesundheit zu kümmern und möglichst keim- und staubfrei zu überleben.

Mit der unerwarteten Ankunft von Birgits Bruder Kurti Schmieder (Thomas Knödler) begann das Verhängnis und immer mehr ungebetene Gäste tauchten auf. Als der Revierförster Matthias Senner (Franz Apeltauer) die unangemeldeten Gäste inspizieren wollte, wurde er Augenzeuge eines vermeintlichen Einbruches und lag plötzlich leblos auf dem Boden. Als Kurti beichtete, dass noch ein Paar auf der Hütte eintreffen würde, musste die Leiche schnellstens beseitigt werden und so wurde der augenscheinlich tote Revierförster kurzerhand in der Sauna zwischengelagert. Bald schon trudelte Rolf Kaiser (Andreas Schurr), der Chef von Kurti, mit seiner Sekretärin Sabine Trost (Karin Schurr) ein, mit der er ungestört ein amouröses Wochenende verbringen wollte.

Auch das Flitterwöchnerpaar Volker und Silvia Müller (Thomas Schildenberger und Stephanie Kurz) hoffte auf romantische Tage. Doch das junge Eheglück wurde durch die Eifersucht von Volker, der seine Angebetete vor Männerblicken auf der abgelegenen Jagdhütte beschützen wollte, auf die Probe gestellt. Das unverhoffte Aufkreuzen von Rolfs argwöhnischer Ehefrau Uschi Kaiser (Sigrid Schildenberger) machte das Chaos perfekt. Als Vegetarierin mischte sie die Gesellschaft gehörig auf und trieb sie mit Sushi und Rohkostsalaten zur Verzweiflung.

Das Unheil nahm seinen Lauf als eine Reihe von Missverständnissen, eine Leiche in der Sauna, ein Hexenschuss im Rücken des Chefs sowie eine betrunkene Sekretärin zu zahlreichen Versteckspielen und überraschenden Wendungen führten. Zum Schluss stellte sich aber vieles als Schein heraus, vom angeblich toten Revierförster über etwaige Affären bis hin zur Alkoholabstinenz von Siegfried, und für die bunt zusammengewürfelte Silvestergesellschaft begann das neue Jahr doch noch in trauter Gemeinsamkeit.

Mit lautem Applaus wurden die Akteure nach den Aufführungen zurück auf die Bühne geholt, was für die Theatergruppe Lohn und zugleich Anerkennung für die zahlreichen Stunden der Vorbereitung war. Ein großes Lob gebührt auch den Regisseuren Albert Hieber und Christa Hinderberger sowie der Souffleuse Hildegard Neumaier, die dafür sorgten, dass ihre Akteure punktgenau die Pointen setzten. Die Theaterspieler bereiteten damit dem Publikum sehr amüsante Theaterabende, bei denen sie ihre Rollen mit viel Witz und Komik ausfüllten und die Lachmuskeln der Zuschauer einmal mehr beanspruchten.

Abgerundet wurden die hinreißenden Spielpassagen, die mit viel Szenenapplaus belohnt wurden, durch die hervorragende und detailreiche Bühnengestaltung. Für den ersten Auftritt der Theatergruppe auf der Bühne im MutlangerForum wurden eigens neue Kulissen unter der Leitung von Franz Elser gebaut. Ebenfalls großer Dank geht an die Stylisten Beate Podhorny und Andi Hirschner, die die Theaterakteure perfekt in Szene setzten.



Aufführungen:


Seit 1978 wird nun in der „Neuzeit“ wieder Theater gespielt.

Folgende Stücke wurden stets um die Weihnachtszeit aufgeführt:

1978:         „Uff Spitz ond Knopf“

1979:         „Die g´mischte Sauna“

1980:         „Die vermurkste Brautschau“

1981:         „Die hölzerne Jungfrau“

1982:         „Der verkaufte Großvater“

1983:         „Der Gemeinderat auf Urlaubsreise“

1984:         „Dein Auftritt Tante Frida“

1985:         „D´ Eisheilige und die Kalt Sophie“

1986:         „Noi, des halt i net aus“

1987/88:    „Der scheinheilige Florian“

1989/90:    „Uff Spitz ond Knopf“

1991/92:    „S´kommt alles zamma“

1993/94:    „Der Gesundheitsapostel“

1995/96:    „Der gestohlene Backsteinkäse“

1997/98:    „Zom Deifel mit de Stern“

1999/00:    „Die hölzerne Jungfrau“

2001/02:    „Der ledige Bauplatz“

2004/05:    „Komede auf dr Küchabank“

2006/07     "Ein besonders warmer Tag"

2008/09    "Kohle, Moos und Mäuse"

2011/12     „Hüttenzauber und andere Geheimnisse“

2013/14     "Der Tyrann"

2015/16     "Fast wie früher"


1978 wurden zum Theaterstück „Uff Spitz ond Knopf“ durch die Handwerker des Musikvereins Pfersbach, insbesondere durch die Schreiner und Zimmerer, neue Kulissen für die Theateraufführungen gebaut, die bis heute im Einsatz sind.

Seit diesem Jahr fanden die Aufführungen stets in der Gemeindehalle in Mutlangen statt. Es wurde immer an zwei Aufführungen gespielt.

1979 wurde erstmals eine Tombola eingeführt, die bis heute in teilweise abgeänderter Form beibehalten wurde.

1986 wurde erstmals ein 4-Akter aufgeführt.

Die anderen Aufführungen von 1978 bis 2002 waren stets 3-Akter.

2005 wurde der 4-Akter zum 3-Akter gekürzt.

2003 wurde der Zwei- Jahreszyklus unterbrochen. Aufgrund der sehr umfangreichen Arbeiten zum Jubiläum 40 Jahre Musikverein Pfersbach wurde die Theateraufführung um ein Jahr verschoben.

Bis heute kommen die Theaterspieler und Theaterspielerinnen stets aus den Reihen der Mitglieder des Musikvereins Pfersbach und deren Familien



Weitere Geschichte des Theaters in Pfersbach:


(Diese Angaben konnten bei der Niederschrift dieser Aufzeichnungen nicht schriftlich belegt werden, sondern wurden durch Zeitzeugen in Erfahrung gebracht)

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg war der Mandolinenclub in Sachen Theater in Pfersbach aktiv.

Ab 1956 wurden die Theateraktivitäten durch den Sing- und Spielkreis wieder aufgenommen. Initiator war der Lehrer Girsch mit z.B. „Das Glückshäfele“. Die Aufführungen fanden im Gasthaus Rössle in Pfersbach im Saal des Obergeschosses statt.

Da dieser Saal natürlich beengte Raumverhältnisse bot, wurde das Schlafzimmer der „Schmieds Marie“ (an den Saal angrenzend) zum Bühnenaufgang und zur Künstler- Garderobe umfunktioniert und die Wirtin der Schmidde einfach ausquartiert.

Geld für Holz war nicht vorhanden, so wurden die Kulissen aus Abbruchholz und Latten von der Scheuer vom „Striebl“ gebaut. Bespannt wurden die Latten mit Rupfensäcken, die mit Tapeten überkleistert wurden. Diese labile Konstruktion konnte während einer Aufführung schon mal zu Fall kommen, auch deshalb, weil die Besucher aufgrund der Platzverhältnisse fast schon auf der Bühne saßen.

1961 bis 1967 wurden die Stücke im alten Schulhaus in Pfersbach im Saal aufgeführt. Ein Teil des Saals wurde hierbei zur Bühne umfunktioniert.

1968 wurde unter der Regie von Walter Girsch „Uff Spitz ond Knopf“ in der Halle in Großdeinbach aufgeführt. Bis zur Kreisreform gehörte Pfersbach bekanntermaßen ja zu Großdeinbach.

1969 bis 1978: Mangels Räumlichkeit fanden keine Aufführung mehr statt.

 
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